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Rike hat 4 Fotoalben mit 18 Fotos

Zu den Fotoalben von Rike

Veröffentliche Artikel

erstellt am 04.11.2011
Kategorie Musike-texte & Zitatäte

Tränen und Tschaikowski

Eigentlich bin ich eine typische "Im-Kino-Weinen-Frau". Schlimmster Heulfilm bis jetzt "Das Meer in mir". Gute "Ich lass meinen Tränen freien Lauf Atmosphären" bestechen durch beste Freundinnen, abgeschotete Privatwohnungen und Filme, mit etwas Weltschmerz. Da lässt es sich dann herrlich unbedarft heulen. Auch dunkle Kinosäle eignen sich ganz gut dazu, verstohlen wird die Träne wegewischt und nur an diesen, subtilen Handbewegungen lässt sich das Maß, der vom Film ausgelösten Fassungslosigkeit beobachten. Gut bekannt, gut einschätzbar.

Für mich neu ist allerdings Philharmonie-Heul-Verhalten. Werde ich immer sentimentaler? Ist es nun auch bei der klassischen Musik soweit? Es macht weit weniger Spaß im Konzertsaal zu weinen, als im Kinosaal. Menschen mit Operngläsern liegen auf der Lauer, grelles Licht lässt nichts verbergen und geschminkte Augen fließen dahin. Wo soll das noch hinführen. Werden auch bald Hundewelpen, Babys und Kätzchen mir Tränen in die Augen treiben? Eine vom Leben gerührte Rike, sendet euch den nun wohl obligatorischen Tschaikowsky Musikgruß


                           
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erstellt am 06.04.2011
Kategorie Allgemein

Nikolaus Heidelbach

Bilderbücher!

Ich bin mir ziemlich sicher, das unsere Blogleser kaum noch Bilderbücher in ihr Alltagsleben integrieren. Ich, schon und das hat nicht nur etwas mit meinem Pädagogenwesen zu tun sondern auch mit einer großen Liebe für das Medium, Bilderbuch. Ich denke aufgrund meiner Bilderbuchfreude, werde ich jeden Monat euch ein oder zwei davon empfehlen. Solltet ihr bereits Eltern sein, ist mein Blogverhalten damit ja ganz praktisch. Wenn ihr noch keine Kinder euer eigen nennen dürft, schadet es ja nicht sich schon ein bisschen vor zu informieren, welche Bücher man in ferner Zukunft sich mit dem eigenen Kind anschauen könnte.

Wir beginnen mit dem Autor und Illustrator Nikolaus Heidelbach.

Mein liebsten Bücher von ihm sind:

Was machen die Mädchen?




Was machen die Jungen?




Aus der Erfahrung von zahlreichen Frauen- und Männergesprächen kann ich euch sagen, dass diese Fragen nichts an Aktualität verliert. Vielmehr hat sich ihre Dimension verwandelt. " Was machen die Frauen? und Was machen die Männer? ", sollte es für uns wohl eher heißen. Das andere Geschlecht zu verstehen, ist bis heute nicht so einfach. Es birgt immer noch eine gewisse Faszination in sich, zu lunzen was der Mann oder die Frau so tut wenn es unter seines gleichen weilt.

Heidelbach zeigt uns eine liebevolle und komplexe Welt der Mädchen und Jungen. Eine Welt die voller Herausforderungen ist und vielfältige Fragen aufwirft. Gar nicht so anders als bei uns Erwachsenen. Dazu ein Zitat von "Die Zeit":

"Für Kinder und Erwachsene gleichermaßen arbeiten, das Naive mit Humor verbinden, eine gewisse Hintergründigkeit und Bissigkeit an den Tag legen – diese Künstlerhaltung transportieren seine Bilder und Illustrationen schon seit 20 Jahren."

Wer Lust hat noch mehr Einblicke in das Buch zu erhalten, dem seinen folgende Links empfohlen:
http://www.beltz.de/de/nc/kinder-jugendbuch/beltz-gelberg/titel/was-machen-die-jungs.html
und
http://www.beltz.de/de/nc/kinder-jugendbuch/beltz-gelberg/titel/was-machen-die-maedchen-1.html
 Unter der Google Buchvorschau bekommt man ein kleinen Eindruck zu den Büchern.
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1 Kommentar
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13.04.2011, 14:38
Kommentar von MBoe
Ich finde die beiden Bilder richtig toll. Man muss schon genau hinsehen, um Antworten zu finden. Leider sind meine Kinder schooooon groß und Enkelkinder sind noch keeeiiiiiine da! Ich bin schon gespannt auf die nächsten Buchvorstellungen.
erstellt am 31.03.2011
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Freier Eintritt verloren gegangen!

Donnerstag Abend nur noch mit Eintritt ins Museum!

Berlin ist arm. Und diese Armut zieht nun ihre Kreise. So ganz genau weiß man nie, wen es dabei treffen wird. Wenn es dann mal wieder passiert, mit den spürbaren Konsequenzen der Armut, ist es trotzdem erschreckend. Das Prinzip des freien Eintritt von Dauerausstellungen der Berliner Museen wurde nun von den Berliner Sparzwängen erfasst. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie ich das finden soll. Dass ich mittlerweile alle staatlichen Museen besuchen konnte, liegt sicherlich auch mit an meinen schönen Donnerstagabenden, in den ich mich durch die Dauerausstellungen von Berlin gewusselt habe. Legendär dabei die, eigentliche langweilige Ausstellung der alten Gemäldegalerie welche aber über das mit Abstand beste Raumklima der Berliner Museen verfügt. Ich bin dort Abends im Sommer sehr gern gewesen und habe dabei einfach nur wasserbefeuchte, kühle Gemäldeluft eingeatmete. Fünf Euro für Gemäldeluft zu bezahlen, scheint mir aber ein bisschen zu viel. Und während ich über meine Luxus-Atemprobleme nachdenke gibt es natürlich deprimierende   Konsequenzen, die sich aus dem Wegfall des freien Eintritts ergeben. Mindestens 20 Euro bezahlt eine Familie mit zwei Erwachsenen und Kindern unter 14 Jahren. Das ist viel Geld! Ich finde nicht das sich Museumsbesuche nur auf Schulausflüge beschränken sollten, wo der Eintritt für die Kinder meist frei ist. Mit den Eltern gemeinsam Kultur erfahren und sich dazu auszutauschen, das ist ein wichtige Erfahrung für Kinder. Da entsteht Muse und Zeit. Museen sind langsame Orte und Familien, deren Alltag meist von Hektik geprägt ist brauchen solche Zeitstop-Plätze wie Ausstellungen.

Da lobe ich mir London, alle Daueraustellung der großen staatlichen Museen sind frei und zwar jeden Tag. Ob Berlin  das irgendwann auch schaffen wird? Was meint ihr?
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2 Kommentare
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01.04.2011, 17:23
Kommentar von egon
aber warum sollte sich berlin als einzige deutsche stadt diesen luxus leisten können, museen kostenlos zugänglich zu machen?
ich weiß nicht, ob ich mit meinen kindern umbedingt in die alten meister gehen würde. ich hab mich damals unsäglich gelangweilt...
13.04.2011, 14:36
Kommentar von MBoe
Ich denke auch, ganz ohne Eintritt, dass kann sich keiner mehr leisten, zumal Berlin ja sowieso schon mit den Finanzen Probleme hat. Da finde ich es besser, den Kindern eventuell mit wenig oder gar keinen Eintrittsgeldern diese Welt wieder zu eröffnen.
erstellt am 31.03.2011
Kategorie Allgemein

Bröhan-Museum

Die besten Tage sind gewaltig im Anmarsch!

Also, die besten Tage in Berlin sind gewaltig im Anmarsch. Sonntage im Frühling können ziemlich perfekt sein. So auch der Dritte in diesem Monat. Wunderbares Wetter und etwas Neues entdeckt. Das ist eine ganz hervorragende Kombination. Das Neuentdeckte ist ein Museum in Charlottenburg "Bröhan Museum". Die meisten Berlin-Touristen kennen es wahrscheinlich schon, aber als Berliner ist man ja immer etwas langsamer im erkunden seiner Stadt. Besucher mit ausgetüfftelten Best-of-Listen sind nur schwer zu schlagen.

Das Bröhan Museum ist eine Art ästhetisches Gebrauchsstandsparadies. Schöne Möbel, Geschirr, Gläser, Lampen, Schmuck aus der Zeit von Jugendstil, Art Deco, Funktionalismus und Berliner Secession. Danach möchte man nie wieder zu Ikea. Das ist übrigens das Schwierige, wenn solche Ausstellungen besucht werden. Der Besucher trainiert sich damit einen potenziell feinen, für die eigenen Verhältnisse komplett unrealistischen, Geschmack an. Wobei das nicht auf alle Museumsbesucher zutrifft, zumindestens nicht die, die sich hässliche Tücher mit Abdrücken der Blumengemälde des Museums kaufen.

Also der Besuch des Museums wird euch dringend empfohlen und das Schloss Charlottenburg ist auch gleich in der Nähe. Anbei der Link, wo es alles zu erfahren gibt: http://www.broehan-museum.de


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erstellt am 30.03.2011
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Simone de Beauvoir

Memorien einer Tochter aus guten Hause

Ich lese gerade ein sehr feines Buch aus dem Buchregals meines schlauen Mitbewohners. Simone schreibt über ihre Kindheit und das ist für mich natürlich besonders interessant. Am liebsten mag ich ihre Beschreibung über das Essen. Sie vermittelt dadurch ein wircklich gutes Gefühl für ihre Zeit, als sie ein noch kleines Mädchen war.

"..in der Rue Vavin blieb ich starr vor Bewunderung in den Anblick der transparenten Fruchtpastenherrlichkeiten und des vielfarbigen Blütenflors der sauren Drops versunken stehen. Ich war ebenso begierig auf die Farben, Grün, Rot, Orange und Violett, wie auf das Gaumenvergnügen, das sie mir verhießen. Oft wurde mir das Glück zuteil, das meine Bewunderung in genießerisches Schwelgen einmündete. Mama zerstampfte Pralinen in einem Mörser, sie mischte die körnig-pudirge Substanz mit einer gelben Creme; das Rosa der süßen Füllung stufte sich in erlesenen Tönungen darin ab: ich tauchte meinen Löffel in etwas wie Abendröte."




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31.03.2011, 00:01
Kommentar von xn
na wenn das hier keine power emanzen auf die palme bringt! Simone beschreibt Törtchenauslagen in höchster Perfektion. Danke Simone! Herrlich! Das politisch unkorrekteste was ich seit langem gelesen habe... Danke dafür. Wie immer.
erstellt am 30.03.2011
Kategorie Allgemein

Christina Sitja

Wunderschöne illustrationen!

Das schönste an Berlin sind Begenungen. In letzter Zeit treffe ich unglaublich viele tolle Frauen. Eine dieser tollen Frauen ist Christina. Christina ist illustratoin und berüht mich mit ihren Bildern wirklich sehr. Sie spiegelt in ihren Arbeiten ganz stark den Kontrast von Stärke und Verletzlichkeit wieder. Und zwischen diesen zwei Seiten bewegen wir uns wohl alle immer wieder hin und her.

Schaut euch ihre tolle Website an: http://www.memoriadistante.net/illustrations.html




Fotoalbum

Auszug aus christina sitja

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erstellt am 30.03.2011
Kategorie Allgemein

Anleitung zur ästhetischen Bildung Teil 1

Ich wünsch mir ein Tier !

Heute nehme ich euch mal ein bisschen in meine pädagogische Arbeit, mit Kindern mit. Am Anfang steht dabei das Thema der Jungen und Mädchen: Was ist Kindern in ihrem Leben wichtig, was bewegt Sie und worüber denken Sie nach. "Ich wünsch mir ein Tier" gehört dazu.

Vielleicht erinnert ihr euch selbst daran, wie ihr als Kinder grosse Wünsche nach Hunden, Katzen, Hasen.....gehegt habt und nichts spannender schien als sich um ein eigenes Haustier zu kümmern. Die Mamas und Papas reagieren darauf ja sehr unterschiedlich. Manchmal dürfen die Tiere einziehen, ziemlich häufig müssen Sie auch drausen bleiben. Was dann zu grossen Familiendiskussionen führen kann. Immerhin bleibt dann noch die Phantasie, ganz nach dem Motto "Die Gedanken sind frei" kann dort, von einem Kind, jedes Tier versorgt und gehegt werden.

Wie diese Tiere aussehen, könnt ihr euch in meinem Fotoalbum "Ein Tier für mich" anschauen. Entstanden sind diese, in einem Workshop zu Radiogeschichten vom Ohrenbär, einer Sendung des RBB, mit Grundschülern der 1-2 Klasse.




Fotoalbum

Auszug aus Ein Tier für mich!

» zum Fotoalbum
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1 Kommentar
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13.04.2011, 14:29
Kommentar von MBoe
Hallo, ein interessanter Artikel. ich war/bin immer noch am Überlegen, ob ich diese Frage mal Kindern aus unserer "Provinz" stelle. Ich fand die Bilder ungewöhnlich. Könnte aber sein, dass dies mit der Umgebung (Großstadt) zu tun hat. Wäre ganz aufschlussreich!
erstellt am 30.03.2011
Kategorie Allgemein

Wenn zur Hochzeit eingeladen wird....

Gästekleidung!

Ich weiß nicht ob es am fortschreitenden Alter liegt, aber ab Mitte 20 fangen tatsächlich Freunde an zu heiraten. Meine auch und mit etwas Furcht vor diesem überromatisierten, eigenartigen aber doch rührenden Ritual fragt man sich "Was ziehe ich an?, Wie sehen Hochzeiten eigentlich heutzutage aus? und Was macht man da so?".

Das Internet hat auch dafür eine Antwort bereit. Also, Männer tief durchatmen und aufgepasst Frauen es wird quitschig. Hier geht es zum ultimativen, mega Hochzeitblog, wo alle Fragen geklärt werden.

http://www.mariannetaylorphotography.co.uk/blog/page/3









Fotoalbum

Auszug aus Hochzeitsblog

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02.08.2011, 21:22
Kommentar von Babett
Erst jetzt habe ich mir mal die ganzen Bilder angeschaut und ich finde, sie machen unglaublich Lust auf Heirat. Zwar schwirrte mir immer der Gedanke durch den Kopf: Mein Gott, müssen die meisten hier GELD haben...aber man heiratet ja EIGENTLICH nur einmal im Leben.
Trotzdem hinterlässt es bei mir auch persönlich einen unangenehmen Nachgeschmack. Es machte mich fast traurig. Das Betrachten der Bilder erinnert mich schmerzhaft an das was war und an das was ist.
DOCH...es sind herrliche Bilder - konnte mich nicht satt sehen.

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