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erstellt am 22.12.2007
Kategorie Allgemein

...und eines morgens

frei nach der kafkaesen theorie, dass man eines morgens aufwacht und festzustellen muss, dass man leider auch einer dieser miesen menschen ist. einer, den man nicht mit gutmütigkeit und gutmenschdenken entgegen treten soll. ist der mensch gut? auch nur ansatzweise? sollte man die menschen hassen, für die erbärmlichkeit, mit der sie sich hin geben? kann man in dem selben atemzug sich selbst in gleichem maße mithassen, ohne dabei zugrunde zu gehen? ich bin immer wieder erstaunt, auf was für einfache - und meist ernüchternde - verhaltensweisen man menschliches handeln und denken reduzieren kann. gut - mensch - schlecht? ich trage eine idee von tugenden in mir. gut geschützt vor den menschen meiner zeit...
Soziales Dings
12 Kommentare
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23.12.2007, 11:42
Kommentar von soe
ähm elias, deine themen beschäftigen sich irgendwie immer mit den grundlegenden problemen der philosophie/ metaphysik - ich fühle mich lächerlich, mich mit dieser thematik elementardiskursiv auseinander zu setzen: jede zweitklassige philosophiestudentin (im grundstudium) würde sich wahrscheinlich über unsere vulgärphilosophischen gehversuche schlapplachen.
insofern halte ich mich sicherheitshalber demütig an wittgenstein: "worüber man nicht reden kann, darüber muss man schweigen."
23.12.2007, 11:54
Kommentar von egon
aber ich bin doch kein philosoph, kein angehender metaphysiker.
wollte eher auf persönliche erfahrungen hinaus, ohne eine professionelle diskussion führen zu wollen/ zu können
23.12.2007, 11:58
Kommentar von soe
naja, aber die frage danach, ob der mensch "gut" oder "schlecht" ist, ist ja genau KEINE frage der persönlichen erfahrung, sondern der theoretischen philosophie...
insofern fühle ich mich bei einer solchen diskussion immer wie timon und pumba, die in der steppe liegen und darüber fachsimpeln, was wohl die sterne sind ("...das sind graskugeln, die in kilometerweiter entfernung verglühen..." - "pumba, bei dir besteht aber auch ALLES aus gras!" - "hmja...lecker...")
23.12.2007, 18:23
Kommentar von xn
da muss ich der soe recht geben. jeder philosophiestudent in den ersten semestern beschäftigt sich mit tugenden, den begriffen was gut und böse bedeutet. in den kursen in denen ich gerade auch neben erstsemestern sitze, beschäftige ich mich auch mit dem begriff tugend (moderne tugendethik). und leider ist das ein höchst schwammiger begriff. vom "es gibt nichts gutes, außer man tut es" also auf handlungen bezoge einteilung von "gut oder schlecht" über zum "die motive allein reichen aus" bis zum kategorischen imperativ von kant kannst du dir quasi deine eigene tugend oder deinen tugendbegriff basteln. ist mir etwas zu schwammig dein aufruf. aber probiers mal mit aristoteles (bei dem kann man sogar die texte ganz gut verstehen)

ein kleiner Überblick :)
http://www.wolfgang-schuhmacher.de/forumethik2/lehrveranstaltungtugend/seminarsatztugenda.htm

Wer will das hier durchkauen?

@soe: tugendethik gehört übrigens zu praktischen philosophie :)
23.12.2007, 18:27
Kommentar von egon
ich warte auf den gnädigen moment, wo mal wieder ein forenvorschlag von euch kommt!!!
23.12.2007, 18:28
Kommentar von xn
kommt bestimmt. mir brennt etwas unter den nägeln und sobald ich entspannt bin werd ich das brennen an euch abgeben.
23.12.2007, 18:28
Kommentar von egon
ich rede auch vielweniger von der rein theoretischen diskussion, da seid ihr mir um längen voraus, das weiß ich. ich rede vielmehr davon, dass man lernen kann die menschen zu hassen. von dem rein praktischen gefühl, der tatsache, dass ich keine ahnung habe, was hier überhaupt gespielt wird...
23.12.2007, 18:34
Kommentar von xn
naja im grunde genommen hast du ja schon eine gewisse vorstellung davon was dich nervt, vielleicht solltest du mal erklären wann das bei dir der fall ist und wir können dann versuchen, dit problem zu formalisieren (och analog am telefon) :) und vielleicht hilft das (nicht).
23.12.2007, 18:37
Kommentar von egon
noch laufe ich nicht mit der mg über den weihnachtsmarkt :-)
mich befällt nur von zeit zu zeit das gefühl, dass "diese welt" nicht im geringsten versteht, worauf es ankommt! und leider viel zu oft ertappe ich mich dabei selber!
23.12.2007, 19:58
Kommentar von soe
tugendethik gehört zur praktischen philosophie, eigentlich logisch...ömpf.
die frage "was soll ich tun" impliziert ja schon einen bezug zur praxis. irgendwie dachte ich nur, dass die frage "was ist der mensch?" zur traditionellen metaphysik und somit zur theoretischen philosophie gehört...
ich steige da nich so durch, leider.
17.03.2009, 21:06
Kommentar von unauth
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03.01.2010, 20:56
Kommentar von Ammarillis
Dieser Text würde auch perfekt in den selben Zeitraum 2009 passen. Mit dem Fazit: Der Mensch ist Egoist und möchte niemals doof dastehen
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