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erstellt am 29.10.2010
Kategorie Fernreisen

Polska

Die Reise nach Polen ist zwar schon ein bisschen her, aber die Eindrücke jener Städte die wir (frei nach wirres.net ix und die Beifahrerin) gesehen haben, wirken bei mir immer noch nach.

Von Berlin aus sind sind es nicht mal 1 1/2 Stunden bis nach Polen. Eigentlich absurd, dass ich vor unserem Urlaub noch kein einziges Mal da war. Eine Reise nach Frankreich, Spanien oder Großbritannien klingt zunächst viel spannender als Polen, Weißrussland oder Tschechien. Was sollte man da auch entdecken in den Staaten des Ostblocks, das man nicht schon im Osten Deutschlands kennt? So zumindest waren meine einfachen Gedanken noch ein Jahr vor unserer Reise. Die dreizehn Tage Urlaub vor vier Wochen in Wroclaw (Beslau), Krakow über Lodz und Gedansk waren ein Sammelsurium unterschiedlichster Eindrücke. Immer die Geschichte vor Augen, den multikulturellen Staat bis 1940/45 und die damit verbundenen häufigen Grenzverschiebungen, die Zeit nach '45, aber auch der Aufbruchsgeist der Polen seit 1990 waren während unserer Reise ständig präsent. Ja fast unser dritter Mitreisender. Auch wegen dem Mangel an perfekt renovierten Stadtteilen (sieht man vom Stadtkern ab), den Gegensätzen von Reichtum und Alltäglichen hat uns die Reise sehr intensiv wahrnehmen lassen... Und nachdenklich. Wir konnten die "polnischen Preise" genießen aber auch in der Luxusmall nebenan das 4 fache für Obst und Gemüse ausgeben. Die Shoppingcenter mit ihren Markenklamotten und Lifstyleshops sind perfekte Kopien nach "westlichem Vorbild". Deutsche Preise und Luxusmarken, die für den durchschnittlichen Polen wahrscheinlich erschwinglich sind, konkurrieren mit traditionellen Tante-Emma-Läden und Wochenmärkten. Der Bruch zwischen dem "alten" Polen und dem neuen ist überall zu sehen. Auch die Städte sind so verschieden wie man es sichvorstellen kann:

Wroclaw: staubig, laut (Stadtring), lückenhaft, lieblich, katholisch, deutsch, polnisch, arm, herzlich

Krakow: poliert, touristisch, wohlhabend, traditionsbewusst, kulturell, international, russisch, polnisch, Barock und Klassizismus, Armut fernab der touristischen Zentren, Stahlwerk- und Wohnsiedlungen nach sozialistischen Vorbild

Lodz: alter Glanz und Reichtum, aktuelle und frühere wirtschaftliche Not, die größte Shoppingmall Polens, alte Fabriken im Stadtzentrum, unzählige Backsteinbauten, graue Häuserwände, entweder bröckelnder Putz oder perfekt restauriert

Gedansk: Aufbruch, renoviert, sehr touristisch, komplette Rekonstruktion des Stadtzentrums, Meer, Entspannend, gefühlt 95% deutsche Touristen, Bernstein

Ixn und die Beifahrerin besuchen Polen wieder. Und zwar schon nächstes Jahr im Frühling. Ausführlichere Reiseberichte findet man überall im Internet. Wer da nicht neugierig wird, dem ist nicht mehr zu helfen.
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